Verordnung über Quecksilber

Mit VFI-RS 2017/062/02 war über die Quecksilber-Verordnung berichtet worden, die den Einsatz von Quecksilber in den nächsten Jahren in der Europäischen Union minimieren soll.Die Verordnung setzt das Minimata-Abkommen um, dem Deutschland seit Ende 2017 angehört.Nach der Quecksilber-Verordnung unterliegen unter anderem ab 31.Dezember 2018 bestimmte Lampen wie Kompaktleuchtstofflampen (CFL), Leuchtstofflampen (LFL), Hochdruck-Quecksilberdampflampen (HPMV) und mit Quecksilber versetzten Kaltkathoden-Leuchtstofflampen und Leuchtstofflampen mit externen Elektroden (CCFL und EEFL) einem Einfuhr-, Ausfuhr- und Herstellungsverbot.Für bestimmte Batterien und Akkumulatoren, Schalter und Relais und nicht elektronische Messeräte wie Barometer, Hygrometer, Manometer, Thermometer und andere nicht elektrische thermometrische Anwendungen, Sphygmomanometer (Blutdruckmessgeräte), Dehnungsmessstreifen zur Verwendung in Plethysmografen, quecksilberhaltige Pyknometer und quecksilberhaltige Messinstrumente zur Bestimmung des Erweichungspunktes sowie Kosmetika mit Quecksilber und Quecksilberverbindungen gilt das Verbot der Ein- und Ausfuhr sowie Herstellung ab dem 31.Dezember 2020.Die Verordnung kann weiterhin angefordert werden.(HG)

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