Immer auf den Punkt

Verbandszweck

Der Verband der Fertigwarenimporteure e. V. (VFI) wurde 1962 gegründet. Der VFI ist der fachliche Zusammenschluss von Unternehmen, die überwiegend in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union niedergelassen sind. Diese Unternehmen importieren entweder Halbfertig- und/oder Fertigerzeugnisse des gewerblichen Sektors oder sind als Dienstleister solchen Importeuren verbunden. Vorstand und Geschäftsleitung obliegen die Wahrnehmung der Interessen dieser Mitglieder.

Arbeitsschwerpunkte

Die Aufgabenfelder Information und Beratung in Verbandsfragen spiegeln sich in einem tagesaktuellen Rundschreibendienst, in einem dazu korrespondierenden Kurzberichtssystem im Internet, in individuellen mündlichen und schriftlichen Beratungen der Mitgliedsunternehmen sowie in Gesamt-, Gruppen- und Einzelinteressenvertretungen bei Ministerien, Behörden, Institutionen, Gerichten und sonstigen Einrichtungen wider. Im Bereich Politik und Lobbyismus beschäftigt sich der VFI mit europäischer und weltweiter Handelspolitik, mit Wirtschaftspolitik, mit Gesundheitspolitik, Verbraucherschutz, Entwicklungspolitik und vielen anderen Politikbereichen, die den Handel mit Fertigerzeugnissen reglementieren.

Die Bearbeitung von Grundsatzfragen erfolgt auf Anfrage sowohl seiner Mitgliedsunternehmen als auch der Organe der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Gemeinschaften. So sind es beispielsweise Themen der Vertrauensschutzregelung für Importeure, der Zukunft der europäischen China-Handelspolitik, der Weiterentwicklung eines praxisgerechten Zollpräferenzsystems für Entwicklungsländer, der Notwendigkeit bestimmter Antidumpingverfahren, der Fortschreibung des Gemeinsamen Zolltarifes, der Umsetzung der Chemikalienpolitik auf Fertigwaren oder der Lösungssuche für Fragen rund um die Verlässlichkeit in die Ergebnisse von Prüfinstituten, um nur einige aufzuzählen. Die Bearbeitung von Grundsatzfragen ergibt sich auch häufig aus dem Dialog mit Ministerien und Einrichtungen Deutschlands, EU-Organisationen und in Kooperation mit den Botschaften von für VFI-Unternehmen wichtigen Einkaufsländern.

VFI trägt die Initiative “sozial-fair“/“social-fair“ zur Einhaltung sozialer Arbeitsbedingungen in Einkaufsländern.

Mitglieder

Den VFI hat zurzeit knapp 200 Mitglieder. Es sind Unternehmen des klassischen Einfuhrhandels, der importierenden Industrie und des direkt einführenden Einzelhandels, ihnen verbundene Dienstleistungsunternehmen sowie ein Unternehmensverband.

Geschäfsfelder - Mitgliedsunternehmen

Die Mitgliedsunternehmen sind aktiv oder als Dienstleister maßgeblich an den EU-Einfuhren - mit Schwerpunkt nach Deutschland - von Textilien und Bekleidung, Schuhen, Täschnerartikeln, Lederbekleidung, Flecht- und Korbwaren, Glas, Porzellan und Keramik, Spielzeug, Haushaltswaren, Heimtextilien, Pinseln und Bürsten, Werkzeugen, elektrischen und elektronischen Geräten, Unterhaltungselektronik, Heimwerkerbedarf, Geschenkartikeln und zahlreichen weiteren Produktkategorien des täglichen Bedarfes beteiligt. Statistische Angaben über den Anteil der VFI-Unternehmen am Gesamtimport liegen nicht vor. Der Wert des Einfuhrvolumens der VFI-Unternehmen pro Jahr wird auf mehr als 10 Milliarden Euro geschätzt.

Leitung

Vorsitz - Neele Ahlers

Geschäftsführer - Dr. Michael Arretz

Chief Operating Officer - Heike Gruhl

Mitarbeiterin - Jennifer Gallus

 

Motto

"VFI-Immer auf den Punkt"
Vertrauensvoll - Fachkompetent - Informativ

Der VFI versteht seine Verbandsarbeit vornehmlich als umfassende Dienstleistung für seine Mitglieder. Sie bewegt sich im Rahmen von Satzung, Vorstandsentscheidungen, Mitgliederversammlungsbeschlüssen und Initiativen der Geschäftsleitung und ist eingebunden in Gesetz und Ordnung und ausgerichtet auf das Interesse am Gemeinwohl.